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Ein Leben! Mein Buch, eure Meinung dazu! – Virtuelle Lesung

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(CIS-intern) – Moin, liebe Leser! Ich habe ja nun eine Biographie veröffentlicht, aber insgesamt nur eine ganz kleine Auflage. Gedacht war es ursprünglich nur für meine Familie, es zeigten aber auch alte Freunde und Bekannte Interesse. Und so wurde ein Buch daraus. Ich werde im Rahmen dieses Beitrages hin und wieder mal einen kleinen Ausschnitt veröffentlichen. Also quasi eine Lesung im Internet. Erwerben kann man das Buch bei mir zu Hause (16,50€) oder lässt es sich per Post (20 € inkl. Porto)  zusenden. Also eine Email an mich schreiben an info@concon.de oder per Messenger / WhatsApp u.ä. in meinen bekannten Kanälen. 

Ich freue mich übrigens hier im Rahmen des Beitrags über kleine Kommentare, egal ob positiv oder negativ. 

Und was sagt die KI Gemini nun zu dem Buch?

Das Buch „Irgendwas mit Musik…Ein Leben. Oder doch lieber Medien?“ ist eine Biografie von Mario De Mattia (mit Simon De Mattia), die das Leben des Autors und seiner Familie von 1970 bis 2025 nachzeichnet. In vier Episoden erzählt das Werk von den „ganz wilden Jahren“ der Jugend und dem Wehrdienst bei der Luftwaffe, über Familiengründung und erste Schritte in der Musikszene bis hin zur Arbeit in der Medienwelt und schweren Schicksalsschlägen in späteren Jahrzehnten.
Die zentralen Themen des Buches lassen sich wie folgt zusammenfassen:
• Jugend und Bundeswehr: Der Autor schildert humorvoll seine Zeit bei der Luftwaffe ab 1970, von der Musterung über die Grundausbildung in Goslar bis hin zu Dienstjahren in Krummenort, die von kleinen Eskapaden und dem Wunsch geprägt waren, im Bereich Elektronik zu arbeiten.
• Musik und Veranstaltungen: Ein wesentlicher Teil befasst sich mit der Leidenschaft für Livemusik, der Organisation von Events und Festivals (wie dem Waldheim-Festival oder Rocki NF) sowie der Arbeit als Mitveranstalter im norddeutschen Raum.
• Medien und Unternehmertum: Das Buch dokumentiert die berufliche Vielseitigkeit des Autors, der unter anderem als Programmierer, Grafiker und Herausgeber von Magazinen wie „Szenen Geflüster“ tätig war und eigene Firmen im Bereich Beschriftung und Grafik gründete.
• Familiengeschichte: Eingebettet in den zeitgeschichtlichen Kontext von den 70er Jahren bis heute wird das Schicksal einer „ganz normalen“ Familie beschrieben, die durch Höhen und Tiefen geht.
Zusammenfassend ist es ein biografischer Roman, der wahre Geschichten aus Norddeutschland mit einer Prise Humor und Nostalgie verbindet.
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Und hier schon mal ein kleiner Ausschnitt, Seite 252:

1988 wurde erneut ein Jahr voller Höhen und Tiefen – für Rocki NF, was mich natürlich auch persönlich immer sehr traf. Neben den kleineren Konzerten, die inzwischen fast schon routiniert über die Bühne gingen, standen zwei echte Mammutprojekte an: das 4. Dornbusch-Festival und das Waldheim-Festival.

Unter dem Motto Der Norden muckt auf lockte das Dornbusch-Festival zahlreiche Besucher an. Fünf Tage lang bebte der Norden, Bands wie Abi Wallenstein, Ramonez 77, Relatives, White Lightnin und die unschlagbaren Soulromance standen auf der Bühne. Zum ersten Mal gab es sogar ein richtiges Programmheft – ein kleiner, aber wichtiger Schritt Richtung Professionalität.

Und trotzdem endete alles mit einem ernüchternden Fazit:
Das Festival war ein finanzielles Desaster.

Über 2.000 Besucher – eigentlich eine stolze Zahl. Doch wir hatten mit 4.000 gerechnet. Zu optimistisch kalkuliert, zu groß gedacht. Das Loch in der Kasse ließ sich nicht mehr schönrechnen.

Noch Tage später grübelte ich: Am Programm kann’s nicht gelegen haben. Vielleicht haben wir einfach gedacht, wir wären schon Roskilde.

Und als wäre das nicht genug, kam in der letzten Nacht beim Abbau der Technik der nächste Schock: Mikrofone im Wert von rund 10.000 Mark waren plötzlich verschwunden.

Wo sind die verdammten Mikros?!“ schallte es hektisch durch den Backstage-Bereich. Panik machte sich breit. Versicherung? Fehl-anzeige.

Zum Glück war der Dieb nicht sonderlich clever. Ein Besucher hatte ihn beobachtet, die Polizei war schnell informiert. Keine Stunde später wurde der Täter gefasst – seelenruhig spazierte er mit einem Alu-Koffer voller Mikrofone durch eine Seitenstraße in Mildstedt.

Als die Polizei ihn stellte, erklärte er trocken: „War nur ein Scherz.“

Ich konnte darüber nur müde lachen. „Ein Scherz? Wir hatten hier gerade kollektiv einen Herzinfarkt.“

Der Koffer kam unversehrt zurück, der Mann bekam eine Anzeige, und wir atmeten alle erst einmal tief durch.

Und nächstes Jahr?“ fragte Helga am nächsten Morgen bei einem Kaffee in der Drelsdorfer Küche.

Ich zuckte mit den Schultern. „Nächstes Jahr machen wir alles anders. Und vielleicht auch ein bisschen weniger … optimistisch.“

Aber innerlich wusste ich es längst besser. Ganz egal, welche Rück-schläge noch kommen würden – das nächste Festival war so sicher wie das Amen in der Kirche.

Denn der Norden muckte weiter auf.

Das Waldheim Open Air wird immer größer……

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