
(CIS-intern) – Der Bundestag hat die nächsten Leistungsphasen für den zweigleisigen Ausbau der Marschbahnstrecke Niebüll nach Sylt ab 2032 beschlossen, also die Entwurfs- und Genehmigungsplanung.
Landrat Florian Lorenzen verfolgte die Sitzung im Internet: „Nach jahrzehntelangen Bemühungen der Region ist das eine entscheidende Weichenstellung für ganz Nordfriesland“, erklärt er. „Ich danke dem Bundestag für diesen wegweisenden Beschluss und dafür, dass er zugleich die Bundesregierung aufgefordert hat, die Finanzierung sicherzustellen.“
In dem von der Landesregierung initiierten Bahndialog auf Sylt machte Stefan Schnorr, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, den Anwesenden Mut: „Wir arbeiten daran, dass die Deutsche Bahn mit dem Ausbau der Strecke Ende dieses Jahrzehnts starten kann“, hatte Schnorr im April auf Sylt erklärt.
„Je früher, desto besser. Wir alle – insbesondere Bund, Land und DB AG – schulden es den rund 5.000 täglichen Berufspendlern, den Sylterinnen und Syltern sowie der Sylter Wirtschaft und den jährlich 750.000 Urlaubsgästen der Insel, so schnell wie nur irgend möglich voranzukommen. Ich appelliere daher dringend an alle Verantwortlichen, die Voraussetzungen zu schaffen um den Baubeginn auf 2029 oder spätestens 2030 zu legen“, so Florian Lorenzen.
Den Anfang mache das Land Schleswig-Holstein, indem es die Mittel für die nun folgende Entwurfsplanung vorstrecke. „Dadurch können die nächsten Planungsschritte schnell beginnen und das Projekt schnellstmöglich weitergeführt werden. Für diese Unterstützung ist der Kreis Nordfriesland dem Land sehr dankbar“, betont der Landrat.




