Kryptowährungen – Chance oder Risiko?

Add to Flipboard Magazine.
NF-Magazine

(CIS-intern) – Kryptowährungen gibt es schon seit einigen Jahren. Sie sollen unabhängig von den staatlichen Währungen sein und nicht durch geldpolitische Maßnahmen beeinflusst werden. In Ländern mit einer starken Inflation und einer instabilen Währung ist beispielsweise der Bitcoin eine ernstzunehmende Alternative. Er gibt den Menschen die Möglichkeit, weiterhin miteinander zu handeln. Außerdem hat Bitcoin dafür gesorgt, dass Transaktion zwischen unterschiedlichen Währungsräumen deutlich schneller und günstiger abgewickelt werden können.

Foto: von Icons8_team auf Pixabay

Doch Kryptowährungen und der Bitcoin haben nicht nur Vorteile. Es gibt auch einige Risiken, die mit diesen neuen Währungen einhergehen. So können sie beispielsweise von Kriminellen genutzt werden, um Geld zu waschen oder illegale Geschäfte abzuwickeln. Außerdem können die Kurse sehr stark schwanken, wodurch die Nutzer enorm viel Geld verlieren können. Doch wie gewichtig sind die einzelnen Vor- und Nachteile eigentlich? Wir gehen dieser Frage auf den Grund.

Sind Bitcoins die Währung von Kriminellen?
Lange Zeit hatten Kryptowährungen und insbesondere Bitcoins ein eher schlechtes Image. Marktplätze wie Silk Road wurden von Kriminellen genutzt, um Drogen, Waffen und weitere illegale Gegenstände über das Internet zu versenden. Der Bitcoin war dort stets die meistgenutzte Währung. Allerdings haben die immer strenger werdenden Maßnahmen im Bereich der Geldwäscheprävention dazu geführt, dass das Bitcoin kaufen kaum noch anonym möglich ist. Zwar kommt es immer noch von vor, dass Kriminelle Gelder über Bitcoins senden und empfangen. Doch ohne eine Totalüberwachung lässt sich bei keiner Währung verhindert, dass sie auch von Kriminellen genutzt wird. Es handelt deshalb nicht um ein Problem, das erst mit den Kryptowährungen aufgekommen ist.

Die Chancen und Risiken von Bitcoins als Geldanlage

Wer in der Vergangenheit regelmäßig auf den Bitcoin Kurs geschaut hat, wird immer wieder überrascht gewesen sein. Denn innerhalb kürzester Zeit gab es massive Kurssprünge. Investoren konnten dadurch enorm viel Geld verdienen. Allerdings gab es auch Phasen, in denen der Bitcoin stark gefallen ist. Eine sichere Geldanlage sind Bitcoins aus diesem Grund nicht. Denn die Varianz ist enorm hoch und ein Totalverlust ist zumindest theoretisch möglich. Deshalb sollte eine Investition in Bitcoins stets als Investment mit einem enorm hohen Risiko gesehen werden und nur einen kleinen Teil des Depots ausmachen.
Leider kommt es immer wieder vor, dass unerfahrene Anleger nur den vergangenen Kursverlauf der Bitcoins sehen und bereits auf dieser Grundlage investieren.
Zwar kann das klappen, es gibt aber keine Garantie dafür, dass sich der Bitcoin so weiterentwickelt, wie er es in der Vergangenheit getan hat. Eine Investition in Kryptowährungen sollte man sich deshalb sehr gut überlegen. Nur wer sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hat und auch die Risiken kennt, kann beruhigt sein Geld investieren.

Die Chancen der Kryptowährungen
Natürlich bieten Kryptowährungen nicht nur den Anlegern und Tradern enorm viele Chancen. Es gibt zahlreiche Unternehmen, die von den Entwicklungen in der Kryptoszene profitieren oder das zumindest könnten. Innerhalb weniger Jahre hat die Welt der Kryptowährungen enorm viele kleine und große Unternehmen hervorgebracht. Allerdings sind es nicht nur die Unternehmen, die direkt mit Kryptowährungen zu tun haben, die von dem rasanten Wachstum profitieren. Die Hersteller von Hardware gehören zu den großen Gewinnern. Besonders deutlich wurde dies im Bereich der Grafikkarten. Denn die Preise stiegen innerhalb weniger Monate ganz erheblich. Denn viele Miner brauchten sie, um so effizient wie möglich Kryptowährungen zu schürfen.

Nächster Beitrag

Corona-Vorbeugung: Kreis sagt Jobmesse ab

4.0 01 (CIS-intern) – Der Kreis Nordfriesland sagt die für den 14. März geplante Jobmesse für Geflüchtete ab. Sie sollte Unternehmen und Geflüchtete zusammenbringen. Deutlich mehr als 30 Betriebe, Verbände und andere Organisationen hatten ihre Beteiligung zugesagt. Rund 150 Migranten wurden erwartet. Das Land Schleswig-Holstein hat die Organisatoren von Veranstaltungen […]