Wie Unternehmen im Nordfriesland in der Coronakrise agieren sollten

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(CIS-intern) – Deutschland hat die aktuelle Pandemie zwar weitgehend im Griff, doch auch hierzulande haben wir unter der Krise zu leiden. Besonders die wirtschaftlichen Auswirkungen sind immens. Viele Unternehmen im Nordfriesland und auch anderen Teilen Deutschlands fürchten um ihre Existenz. Zwar hat der Staat ein Hilfspaket in Milliardenhöhe freigegeben, dennoch bleibt die Situation angespannt. Unternehmen sollten daher wissen, wie sie in der Coronakrise richtig agieren. Schauen wir uns daher an, was Betriebe im Nordfriesland in dieser turbulenten Zeit tun können.

Foto: von Anastasia Gepp auf Pixabay

Webpräsenz ist ein wichtiger Faktor

Generell spielt die Präsenz im Internet eine wichtige Rolle und Unternehmen sollten diesen Aspekt nie außer Acht lassen. In Zeiten der Coronakrise ist er sogar noch wichtiger. Schließlich verbringen die Menschen trotz Lockerungen nach wie vor viel Zeit in den eigenen vier Wänden. Zudem ist nicht auszuschließen, dass es zu einer erneuten Welle kommt. Unternehmen, die sich im Internet gut präsentieren, haben somit eine noch größere Chance als sonst, ihre Kunden zu erreichen. Bei der Webpräsenz spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle. Als Unternehmer sollten Sie sich beispielsweise darum bemühen, die Über uns Seite Ihrer Website ansprechend zu gestalten. Viele Kunden informieren sich durch die Über uns Seite über ein Unternehmen. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die sozialen Medien. Unternehmen sollten die unterschiedlichen Kanäle der sozialen Plattformen nutzen, da sie ein wichtiges Instrument des Marketings sind.

Gesundheit sollte an erster Stelle stehen

Da wir uns in einer Gesundheitskrise befinden, sollten Unternehmen sich entsprechend verhalten. Es ist wichtig, mit einer gewissen Sensibilität an das Thema heranzugehen. Schließlich geht es um die Gesundheit der Mitarbeiter. Und diese sollte immer an erster Stelle stehen. Das ist nicht nur aus ethischen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen wichtig. Unternehmen, die sich während einer Krise falsch verhalten, schaden dadurch ihrem Image. Der Betrieb kann also nicht einfach wie zuvor weitergeführt werden. Selbst dann, wenn es rechtlich möglich wäre. Unternehmen müssen sich trotz Lockerungen darum bemühen, die Sicherheit ihrer Mitarbeiter zu gewährleisten. Dafür kommen unterschiedliche Maßnahmen in Betracht.

Ein wichtiger Aspekt ist die Verlagerung auf das Homeoffice. Mitarbeiter, die nicht zwingend vor Ort im Betrieb sein müssen, sollten ins Homeoffice ausgelagert werden. Da heutzutage ohnehin viele Aufgaben mittels spezieller Softwares erledigt werden, dürfte das in vielen Unternehmen einen großen Teil der Mitarbeiter betreffen. Bei Mitarbeitern, die im Betrieb anwesend sein müssen, gilt es Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Wie diese letztendlich aussehen sollten, ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Einige Punkte sind jedoch grundlegend und sollten möglichst von allen Betrieben befolgt werden. Dazu gehört beispielsweise das Bereitstellen von Atemmasken, Desinfektionsmittel und Einmalhandschuhen. Des Weiteren gilt es seine Mitarbeiter für die Gefahr zu sensibilisieren. Es muss darauf geachtet werden, dass die soziale Distanzierung eingehalten wird. Selbst Konferenzen sollten möglichst immer online erfolgen.

Staatliche Hilfen umgehend beantragen

Unternehmen sollten nicht zögern, staatliche Hilfen zu beanspruchen. Zumindest dann, wenn sie von der Krise betroffen sind und sich das am Umsatz bemerkbar macht. Da der Ansturm an Anträgen sehr groß sein wird, ist es wichtig, seinen Antrag möglichst schnell abzuschicken. Das ist prinzipiell auch online möglich. Wer sich zu viel Zeit nimmt, riskiert, dass dem eigenen Antrag erst spät stattgegeben wird. Außerdem liegt gegebenenfalls eine Frist vor. Sollte diese verstreichen, ist eventuell kein Anspruch auf staatliche Hilfe mehr möglich. Betriebe sollten den erforderlichen bürokratischen Aufwand also auf gar keinen Fall scheuen. Schließlich geht es um die wirtschaftliche Zukunft des Unternehmens und seiner Mitarbeiter.

Wohltätige Aktionen kommen gut an

Viele Menschen haben immens unter der Coronakrise zu leiden. Unternehmen sollten das nicht außer Acht lassen. Sofern die finanzielle Situation trotz der Krise gut aussieht, kann es sich lohnen, altruistische Aktionen zu veranstalten. Dabei haben Betriebe viel Spielraum. Es ist beispielsweise möglich, bei jedem Kauf eines Produkts eine kleine Spende an eine wohltätige Organisation zu entrichten. Im besten Fall führt das dazu, dass Kunden mehr kaufen und das Image des Unternehmens besser wird. Entsprechende Aktionen können aber auch nach hinten losgehen. Das ist unter anderem bei Unternehmen der Fall, die in der Vergangenheit mehrfach durch Skandale von sich Reden gemacht haben. Plötzliche wohltätige Organisationen kommen da gegebenenfalls heuchlerisch rüber und schaden dem Image. Das kommt jedoch eher selten vor. Normalerweise kommen wohltätige Aktionen bei potentiellen Kunden gut an.

Ein umfassender Finanzplan ist unabdingbar

In Zeiten von Krisen sollten Unternehmen sich um ihre wirtschaftliche Zukunft Gedanken machen. Das ist auch dann der Fall, wenn der Betrieb an sich gut läuft. Schließlich können unvorhergesehene Ereignisse eintreffen. Ein umfassender Finanzplan ist daher unabdingbar, um eine Übersicht über die kommenden Monate zu haben. Der Finanzplan sollte möglichst die nächsten sechs Monate umfassen. Dabei gilt es alle erforderlichen Ausgaben einzurechnen. Dasselbe gilt auch für die Einnahmen. Allerdings sollten Unternehmer hier einen gewissen Puffer lassen. Ansonsten erleben sie im schlimmsten Fall eine böse Überraschung und befinden sich auf einmal in einer finanziellen Notlage.

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