Gute Gründe auszuwandern

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Immer mehr Menschen denken darüber nach. Es gibt so viele unterschiedliche Gründe zum Auswandern. Freiheit, Abenteuer aber auch Steuern reizen. Letzteres wird immer interessanter. Deutschland liegt mit seiner Steuerlast viel zu hoch, demnächst kommt noch die CO2 Steuer hinzu, die zu weiteren hohen Belastungen führt. Nicht zu vergessen die hohen Stromkosten, die in Europa zu den höchsten zählen.

Foto: Mario De Mattia

In Bulgarien betragen sie gerade einmal 9,69 Cent pro Kilowattstunde (30,48 Cent in Deutschland). In Rumänien liegt die Einkommenssteuer bei 10 Prozent. Sowohl für Einkünfte aus selbstständiger Arbeit als auch aus Gehältern und ähnlichen Einkünften. Ein absoluter Traum. Zudem sind gute Wohnungen in dem Land keine Mangelware. Nach Bonitätsdaten wird in der Regel nicht gefragt.

Und dann gibt es da noch die ganzen Länder ohne Einkommenssteuer. Insgesamt sind es 23 Länder mit ganz unterschiedlichen Eigenheiten. Auf der einen Seite ist da Somalia, ein Land das Abenteuer und Freiheit verspricht, nicht aber ganz ungefährlich ist. Bermuda, Katar, Kuwait, Malediven, Monaco, Nauru, Norfolk-Inseln, Britische Jungfern-Inseln, Bahamas und andere Länder laden zu einem Steuerparadies ein. Steuern und Abgaben sind gute Gründe auszuwandern. Immer mehr Auswanderer (ab 30) achten genau auf diese Punkte. Sie wollen keine überhöhte Steuerlast, sie wollen Freiheit und das vor allem in finanziellen Dingen.

Andere Gründe für die Auswanderung

Vor allem junge Menschen sind von dem Fieber befallen. Für sie bedeutet Auswandern aber eher ein paar Jahre in den unterschiedlichsten Ländern zu leben, dort zu arbeiten und irgendwann wieder nach Deutschland zu kommen. Sie verhalten sich also ganz unterschiedlich zu Menschen ab 40, die für immer auswandern wollen. Einige sind mit der politischen Entwicklung, die stark nach links driftet, nicht einverstanden. Andere wollen einfach Abenteuer und Freiheit ganz neu entdecken. In einem Land, in dem sie niemand kennt.

Es gibt so viele Gründe zum Auswandern. Auch das Wetter kann eine Rolle spielen. In Deutschland gibt es keine schönen Sommer oder Winter mehr. Die Sommerzeiten sind schwül und trocken, der Winter bringt weder Kälte noch Schnee mit sich. So wandern fast 17 Prozent des Wetters wegen aus.

Andere sehen die Bürokratie als Problem an. Genehmigungen dauern hier ewig, vieles ist festgefahren. In anderen Ländern reicht oft ein kleines Geschenk, um die Genehmigung anzukurbeln.

12 Prozent planen die Auswanderung, um neue Kulturen, andere Lebensumstände kennenzulernen.

Auswandern mal anders

Beim Auswandern denken wir zunächst an ferne Ziele oder generell andere Ländern. Auswandern kann aber auch anders gehen. So denken viele Städter darüber nach, auf Inseln auszuwandern. Hierbei stehen die Nordsee-Inseln wie Amrum, Helgoland oder auch Sylt im Fokus. Doch der Platz dort ist beschränkt. Nur wenig (bezahlbarer) Wohnraum steht noch auf den Inseln zur Verfügung.

Die Planung und das Auswandern selbst

So unterschiedlich wie die Gründe sind, so facettenreich erfolgt auch die Auswanderung selbst. Einige Menschen planen es über Monate, manchmal Jahre. Dabei ist jeder Schritt genau durchgeplant. Andere hingegen wandern einfach aus und wagen den Schritt ins Abenteuer. Beides kann sinnvoll sein. Ohne Planung auszuwandern lohnt aber nur dann, wenn keine Kinder im Spiel sind und man selbst noch jung ist.- Ein Scheitern also vertragen kann.

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