Natur gegen Technik – Balance in der Freizeitgestaltung

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(CIS-intern) – „Kinder, auf gehts an die frische Luft!“ – derartige Aussprüche sind vor allem den älteren Semestern noch bekannt. Sobald sich die Sonne zeigte und die Temperaturen erträglich waren, pflegten die Eltern ihre Kinder nach draußen zu bitten. Dort warteten allerhand Abenteuer, es wurden Hütten gebaut und aufgeschrammte Knie und vor Schmutz strotzende Kleidung war an der Tagesordnung. Die Kindheit und die Jugend spielten sich einst im Freien ab, bevor die Technologisierung vollkommen neue Abenteuer, die sich auch im Komfort der heimischen Räumlichkeiten erleben lassen, mit sich brachte.

Foto: von Hai Nguyen Tien auf Pixabay

Heute finden die meisten Dinge, bezieht man sich auf die Mehrheit der Menschen, drinnen statt. Dennoch lassen sich einmalig schöne und spannende virtuelle Welten am Rechner oder am Fernseher erkunden. Es wäre falsch, diese Art der Freizeitgestaltung automatisch als geringer anzusehen als die einstige Freizeit unter den Wolken. Nun, natürlich fehlt vielen Kinder, aber auch den Erwachsenen, die Bewegung, die positiv zur körperlichen und geistigen Gesundheit beitragen würde, aber das wirkliche Problem ergibt sich erst aus der fehlenden Balance. Dinge, die man von zu Hause erleben kann, führen zu Bequemlichkeit.

Wäre es angesichts dessen nicht perfekt, wenn sich die Welt des digitalen Spielspaßes mit der Schönheit und den Reizen der Natur verbinden könnte? Möglich ist es, ein Blick auf Roulette online genügt. Es ist schon erstaunlich, dass sich Roulette heute problemlos digital spielen lässt, doch erstaunlicher ist, dass das sogar vom Smartphone aus geht. Technik hat den Ruf, dass sie ihre Nutzer an Bildschirme oder Schreibtische fesselt. Doch das war einmal, heute nimmt man die Technik mit in die weite Welt und schaut sich die Natur dort an, wo sie am schönsten ist und spielt ein paar Runden seines Lieblingsspiels, wenn sich langsam die Langeweile breitmacht.

Neue und Alte Welt vereint

Die dunklen Wälder des Böhmerwaldes, der Sternenhimmel über Pellworm oder die malerischen Hügel im Harz, nicht immer muss es in die Ferne gehen, um im Urlaub die Schönheit der Natur erfahrbar zu machen. Heute ist die Technik ein wesentlicher Bestandteil einer jeden Reise. Ohne Navigationssystem traut sich keiner mehr auf längere Strecken, denn Kartenlesen ist umständlich und beschwerlich und das Smartphone ist sowieso immer zur Hand, um die Reise zu dokumentieren und um die gewonnenen Eindrücke sofort mit den zu Hause gebliebenen teilen zu können.

Kommt es vielleicht somit automatisch zur geforderten Balance zwischen der Vielseitigkeit neuer Technik und der Schönheit der Natur? Es scheint so, dass die fortschreitende Technologisierung einen wahren Hunger nach draußen, dem Geruch des Waldes und dem Rauschen des Meeres hervorruft. Viele Dinge lassen sich digital simulieren, doch der Natur wird auch die neueste Technik niemals gewachsen sein.

Es braucht nicht die große Befreiung von der Technik, wo diese doch unweigerlich so viele Vorteile mit sich bringt. Was es stattdessen braucht, ist eine Begrenzung der Bildschirmzeit. Nach Monaten kräftezehrender Arbeit braucht es einen wohlverdienten Urlaub – einen regelrechten Tapetenwechsel. Doch ist es gesund, sich von einem Extrem ins nächste zu hangeln? Ist es nicht viel gesünder, sich täglich die Vorteile von drinnen und draußen zunutze zu machen? Eines bildet das Gegenstück zum anderen – der Körper und der Geist sind einem dankbar und zeigen sich erkenntlich, wenn die Balance gefunden ist.

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