Geflügelpest in Nordfriesland: Geflügelpest in Dagebüll: Schutzzone wird in Überwachungszone überführt

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(CIS-intern) –  Aufgrund eines Ausbruchs der Geflügelpest in Dagebüll legte der Kreis Nordfriesland am 15. Mai 2022 um die betroffene Geflügelhaltung herum eine Schutzzone und eine Überwachungszone fest. Sie umfassten einen Radius von drei beziehungsweise zehn Kilometern. Mit Wirkung ab dem 6. Juni wird die Schutzzone wieder aufgehoben und in die Überwachungszone überführt. Dadurch fällt dort eine Reihe von Beschränkungen weg, etwa das Verbot der Beförderung von Vögeln, Eiern und Tierkörpern.

Das Veterinäramt des Kreises begründet die Erleichterung damit, dass die Vögel des Seuchenbestandes getötet wurden und die Reinigung des Geländes sowie die Schlussdesinfektion abgeschlossen sind. Zudem wurden bei einer Aufhebungsuntersuchung aller Geflügelhaltungen in der Schutzzone keine weiteren Fälle der Tierseuche entdeckt.

Die für die Überwachungszone festgelegten Einschränkungen gelten jedoch weiter. Dazu gehört ein Aufstallungsgebot. Die Geflügelhalter in dem betroffenen Gebiet sind verpflichtet, strengste Biosicherheitsmaßnahmen zu befolgen. An den Hauptzufahrtswegen sind Schilder mit der Aufschrift »Geflügelpest-Beobachtungsgebiet« angebracht.

Näheres unter www.nordfriesland.de/amtsblatt im Amtsblatt Nr. 20.

Bild von Birgit Röhrs auf Pixabay

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