Geld anlegen in Zeiten von null Prozent Zinsen

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(CIS-intern) – Während Kreditnehmer derzeit von den anhaltend niedrigen Zinsen profitieren könne, sehen die Zeiten für Sparer eher düster aus. Niedrige Zinsen machen klassische Kapitalanlagen uninteressant, da diese kaum noch Rendite erwirtschaften. Seit März 2016, mehr als vier Jahren, liegt der Leitzins in der Eurozone bei null Prozent. Das klassische Sparbuch, Tages- oder Festgeldkonten garantieren zwar die Einlagen bis 100.000 Euro, durch die Inflation wird das Geld allerdings immer weniger Wert. Wer diesen Wertverlust vermeiden möchte, sollte daher vorsorgen. Was also sollten Sparer und Anleger beachten, wenn es darum geht, die Ersparnisse möglichst rentabel anzulegen?

Foto: von RoboAdvisor auf Pixabay

Keine Anlage ist komplett risikofrei

Ganz generell raten Finanzexperten jedem, der sein Vermögen absichern möchte dazu, sich einen genauen Überblick über das Vermögen machen und realistisch abschätzen, welcher Anteil vom Gesamtbetrag für eine Anlage genutzt werden kann. Weiterhin sollte man seine Anlage immer möglichst breit streuen, also nicht das gesamte Vermögen in eine einzige Anlageform zu investieren. Wer verschiedene Finanzprodukte miteinander kombiniert, fährt langfristig mit dem geringsten Risiko. Auch ist ein Totalverlust somit ausgeschlossen. Dabei sollte man bedenken, dass keine Anlage komplett risikofrei ist. Je mehr Risiko eine Anlageform ausweist, desto höher ist in der Regel die Rendite, aber auch das Verlustrisiko. Welche Anlageformen sind derzeit empfehlenswert?

Aktien
Heutzutage ist es für jeden Privatanleger mit Internetverbindung möglich ganz bequem von zu Hause aus in den Aktienhandel einzusteigen. Aktien großer Weltkonzerne und auch solche von DAX Unternehmen und Co. sind immer eine relativ sichere Geldanlage. Kursschwankungen sollten bei einem Aktieninvestment durchgehalten werden, langfristig lassen sich hier Renditen von 5 bis 10 Prozent erzielen.

Immobilien
Auch wenn es längst nicht mehr so golden ist, wie es mal war, Immobilien sind noch immer Betongold. Zwar sind die Preise derzeit nach Meinung vieler Experten massiv überbewertet, dennoch lässt sich noch das ein oder andere Schnäppchen finden. Insbesondere in ländlichen Lagen gibt es vielerorts Immobilien, die durchaus eine Investition wert sind.

Crowdinvesting
Beim sogenannten Crowdinvestment (Crowd = Menge), finden sich eine Vielzahl von Anlegern zusammen, die dann gemeinsam in eine Anlage Investieren. Es gibt diverse Plattformen im Netz, die entsprechende Services anbieten. Oftmals wird bei solchen Investments in größere Immobilienprojekte investiert.

Bitcoin-Investments
Aktuell zeigt der Bitcoin Trend wieder ganz klar nach oben. Die bekannteste aller Kryptowährungen hat einen enormen Verlauf hingelegt. Einen Teil seines Vermögens in diese vielversprechende digitale Währung zu investieren ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Investition in die Zukunft. In der nächsten Zeit werden digitale Währungen und die damit verbundenen Blockchain-Verfahren zunehmend Verbreitung finden. Wer in Bitcoin investieren möchte beachte dabei diese Kaufanleitung.

Offene Fonds
Eine mittelfristige Geldanlage mit guter Rendite stellen offene Fonds dar. Dabei handelt es sich z.B. um klassische, an der Börse gehandelte Immobilienfonds. Fondsanteile können zu jedem Zeitpunkt erworben werden. Nach einer sogenannten Haltefrist von 24 Monaten können die Anteile zum aktuellen Rücknahmepreis wieder veräußert werden. Wer sich für diese Anlageform entscheidet, muss unbedingt die Kosten und Gebühren für das Fondsmanagement berücksichtigen und sollte sich dahingehend weiter informieren.

Edelmetalle
Edelmetalle sollten in keinem Anlegerportfolio fehlen. Derzeit ist neben Gold vor allem Silber zu empfehlen, der Kurs kann seit einiger Zeit starke Zuwächse vorweisen. Auch wenn der Wert von Silber, Gold und Co. schwankt, niemals wird es in physischer Form gänzlich wertlos werden.

 

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