Innenministerium fördert die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Wyk auf Föhr mit 750.000 Euro

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(CIS-intern) – Das Innenministerium fördert in Wyk auf Föhr die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses mit 750.000 Euro. Das gab Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack heute (07. Mai 2021) in Kiel bekannt.

Symbolfoto: von Matthias Böckel auf Pixabay

Das Feuerwehrgerätehaus wird von der Freiwilligen Feuerwehr genutzt, deren Mitgliederinnen und Mitglieder ehrenamtlich alle Aufgaben einer Feuerwehr übernehmen – von Brand- und Katastrophenschutz bis zur Brandschutzaufklärung. Durch die Erweiterung der Aufgaben für die Feuerwehr ist die Anschaffung neuer Fahrzeuge erforderlich geworden. So gehören nun auch die Integration als „Ölwehr“ in den Katastrophenschutz, die Einbindung in die Wasserrettung und das System „First Responder“, also der qualifizierten Ersthilfe als ein zusätzliches Glied in der Rettungskette zu den neuen Aufgaben.

„Mit der Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses wird die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr in Wyk nachhaltig gesichert und der Brandschutz auf der Insel Föhr gestärkt. Ich freue mich, dass die Freiwillige Feuerwehr weiterhin unter guten Bedingungen ihren Aufgaben nachkommen kann“, erklärte Sütterlin-Waack in Kiel.

Durch die Erweiterung des Gebäudes werden zwei zusätzliche Stellplätze geschaffen und weitere Umbauten durchgeführt. Damit wird das derzeitige Gebäude aus dem Jahr 1990 an die neuen Anforderungen angepasst. Der Umbau war nötig geworden, da Änderungen an den Ausstattungsvorschriften sowie technische Weiterentwicklungen die Maße der Fahrzeuge erheblich vergrößert haben. Dadurch hat sich der Fahrzeugbestand erheblich verändert und erweitert. Außerdem wird eine räumliche Trennung für private Kleidung und die Einsatzkleidung geschaffen.

Das Land unterstützt das Projekt im Rahmen der „Ortskernentwicklung“ aus Mitteln der gemeinsam mit dem Bund finanzierten „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK). Bewilligungsbehörde ist das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR). Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten betragen rund 1.040.000 Euro. Die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses ist als Schlüsselprojekt Bestandteil des Ortsentwicklungskonzeptes der Gemeinde, das unter Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger des Ortes erarbeitet wurde.

 

 

Verantwortlich für diesen Pressetext: Dirk Hundertmark / Tim Radtke | Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

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