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Klinikum Nordfriesland gGmbH: Stephan W. Unger bleibt Geschäftsführer

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(CIS-intern) – Im Februar des Jahres hatte der Aufsichtsrat der Klinikum Nordfriesland gGmbH den bis dahin verantwortlichen Geschäftsführer freigestellt. Die Leitung des Unternehmens wurde damals vorläufig Stephan W. Unger übertragen, der zuvor als Kaufmännischer Direktor bereits eine Führungsposition im Klinikum innehatte. Nunmehr hat der Aufsichtsrat der Klinikums gGmbH auf seiner Sitzung am Mittwoch Stephan W. Unger dauerhaft mit der Geschäftsführung des Klinikums beauftragt.

Foto: Kreis Nordfriesland / Stephan W. Unger (links) und Florian Lorenzen besiegeln die gute Zusammenarbeit

»Die letzten – für ein Klinikum sehr besonderen – Monate haben uns gezeigt, dass Stephan Unger genau der Richtige an der richtigen Stelle war und ist. Er hat die Standorte sicher durch die Krisensituation geführt – mit sehr viel Engagement, sehr viel Fachwissen und sehr viel kooperativer Führungsstärke«, lobt der Aufsichtsratsvorsitzende Florian Lorenzen, Landrat des Kreises Nordfriesland den Klinikums-Geschäftsführer. »Wer in einer noch nie da gewesen Krisensituation so souverän handelt, ist aus Sicht des Aufsichtsrates sowohl für den ›Routinebetrieb‹ als auch für Vorbereitung des Klinikums auf die Zukunft die richtige Person«, ergänzt Lorenzen.

Hinzu käme, dass während der Corona-Krise durch Stephan W. Unger – in Zusammenarbeit mit dem Kreis Nordfriesland – wegweisende Durchbrüche in der Finanzierung des Klinikums gelungen seien. »Unser Klinikum konnte mit den Krankenkassen Einigungen zu den Sicherstellungszuschlägen und zu den Klinik-Budgets erzielen. Damit konnten wir mit den Vertragspartnern langjährig laufende Verhandlungen erfolgreich beenden, die dem Klinikum finanziell guttun und ihm Sicherheit geben«, so der Aufsichtsratsvorsitzende.

Gemeinsam werde man jetzt den Fokus auf die zukünftige Ausrichtung des Klinikums legen. Der wichtigste Punkt dabei sei die Realisierung des umfangreichen Bauprogramms, dessen Kostenumfang bei rund 100 Millionen Euro liegen werde. Die Projekte ›OP-Neubau Niebüll‹ und ›Bildungszentrum Husum‹ sind vom Gesundheitsministerium zwischenzeitlich in den Landesfinanzplan aufgenommen worden, was eine zeitnahe Realisierung verspricht. »Zudem rechnen wir in den kommenden Wochen mit dem Baubeginn eines eigenfinanzierten Parkhauses auf dem Klinikgelände in Husum«, erläutert Florian Lorenzen. »Dieses Projekt ist weit fortgeschritten und kurz vor der Realisierung.«

Neben den baulichen ›Großaspekten‹ ist das Klinikum laufend dabei, das Leistungsangebot und die umfangreiche medizinisch-technische Ausstattung modern und attraktiv zu halten. Zudem darf natürlich die aktuelle Pandemie nicht aus den Augen verloren werden. »Insgesamt stehen Stephan W. Unger, sein Team und auch wir als Träger der Einrichtung vor großen, aber auch spannenden Herausforderungen«, wirf Florian Lorenzen einen Blick in die Zukunft.

Stephan W. Unger zeigte sich von der Nachricht sehr erfreut: »Ich danke dem Aufsichtsrat sehr herzlich für das mir entgegengebrachte Vertrauen«, so Unger. »Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Klinikum, dem Aufsichtsrat und den Verantwortlichen beim Kreis Nordfriesland, die sich in den letzten Monaten entwickelt hat, gibt mir den notwendigen Rückhalt und großen Optimismus, dass wir gemeinsam die Zukunft des Klinikums erfolgreich gestalten werden«, ist Unger überzeugt. »Zudem hat mir gerade die Corona-Krise gezeigt, auf was für ein erfahrenes, kreatives und fachlich hervorragendes Team ich bauen kann. Ich bin auf meine Mitarbeiter an den vier Standorten sehr stolz. Dies hat es mir sehr leicht gemacht, die mir übertragene Aufgabe und Verantwortung anzunehmen«, so Stephan W. Unger, alter und neuer Geschäftsführer des Klinikums Nordfriesland.

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