Oldtimer-Treffen in Kolkerheide

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(CIS-intern) –  Corona hat so einige Veranstaltungen in die Knie gezwungen, was auch das Oldtimer-Treffen in Kolkerheide angeht. Doch jetzt war es endlich wieder soweit. Nach zwei Jahren Corona-Pause fand das heißbegehrte Oldtimer-Treffen endlich wieder statt. Kolkerheide öffnete wieder seine Tore für Besucher aus aller Welt. Alleine der Trecker-Club aus Bredstedt-Land präsentierte Fans von alten Fahrzeugen 150 Trecker und 50 Oldtimer, nicht nur auf vier Rädern, sondern auch auf zwei Rädern. Es gab Trecker, Autos und Motorräder aus vergangen Zeiten zu bewundern. Es ergab sich ein buntes Bild und Fans alter Fahrzeuge, kamen voll und ganz auf ihre Kosten.

Das Treffen fand vom 11.07.22 bis 12.07.22 statt und sorgte für großen Anklang. Nicht nur Oldtimer konnten hier bewundert werden, sondern es fand zudem auch ein Teilemarkt statt. Wer auf der Suche nach speziellen Ersatzteilen war, der wurde hier fündig. Zahlreiche Liebhaber von Autos, die in die Jahre gekommen sind, trafen sich hier. Gemeinsam wurden Neuigkeiten ausgetauscht und es gab zudem Ratschläge für Reparaturen. Es war eine entspannte Atmosphäre. Neue Online Casinos 24 waren bei dem ein oder anderen Fan ebenfalls ein großes Thema. Einige Oldtimer-Freunde vor Ort sind im Bereich der neuen Online Casinos unternehmerisch aktiv. Wir finden diese Verbindung zwischen alt und neu besonders spannend.

Am Sonntag fand zudem ein Highlight statt, denn ab 10 Uhr wurden besondere Fahrzeuge vorgestellt und deren Technik interessierten Besuchern nähergebracht. Es ging hier rund um den Kartoffelanbau. Der Samstag zuvor war für Kolkerheide jedoch ein ganz besonderer Tag, denn an diesem etwa gegen 13:30 Uhr wurde die Stadt zu einem besonderen Ausflugsziel. Eine gemeinsame Ausfahrt mit Oldtimern durch die Stadt fand statt und zahlreiche interessierte Besucher waren mit von der Partie.

Ab wann sind Oldtimer eigentlich Oldtimer?

Liebhaber von älteren Fahrzeugen fragen sich immer wieder, ob ihr Schätzchen eigentlich zu den Oldtimern gehört und an einem Oldtimer-Treffen überhaupt teilnehmen darf. Das ist eine gute Frage, denn nicht jedes Fahrzeug, was seit vielen Jahren in der eigenen Garage sein Dasein hat, ist auch gleich ein Oldtimer. Wer an einer Ausstellung mit seinem Fahrzeug teilnehmen möchte, der muss einige Voraussetzungen erfüllen. Wichtig ist für die Fahrzeuge, dass ein solches, über ein H-Kennzeichen verfügt. Hierbei handelt es sich um ein historisches Kennzeichen. Dieses wurde 1997 eingeführt und gilt für alle Fahrzeuge, die mindestens 30 Jahre alt sind bzw. vor mehr als 30 Jahren erstmalig in den Verkehr gebracht wurden. Das Fahrzeug, egal, ob es sich um ein Motorrad, ein Auto oder ein anderes Kraftfahrzeug handelt, muss jedoch in einem guten Zustand sein. Es sollte fahrtüchtig sein und einen gepflegten Zustand aufweisen. Des Weiteren ist von Vorteil, wenn die Originalteile noch vorhanden sind. Hier ist die Rede von Sitzen, dem Lenkrad, dem Lack und diversen anderen Teilen, die dieses Auto ab Werk erhalten hat. Hier gibt es natürlich Ausnahmen, sollten einige Ersatzteile nicht mehr hergestellt werden.

Youngtimer oder Oldtimer, diese Frage lässt sich nicht ganz so einfach beantworten. Besitzt man einen Oldtimer ist dies für viele Besitzer ein Grund zur Freude, doch so ein H-Kennzeichen bietet Vor- und Nachteile. Wer einen Benziner mit weniger als 800 ccm Hubraum besitzt, der sollte sich zweimal überlegen, ob er auf ein H-Kennzeichen umsteigt, denn in einem solchen Fall, hat man steuerlich gesehen keinerlei Vorteile. Hier spielt die KFZ-Steuer eine große Rolle. Sollte diese jährlich unter 191,00 Euro liegen ist eine H-Zulassung Unsinn, denn dann würde man weniger an Steuern zahlen, als dies mit einem H-Kennzeichen der Fall wäre.

Optisch gesehen sieht das H-Kennzeichen nicht wesentlich anders aus, als das normale EU-Kennzeichen. Am Ende befindet sich jedoch das „H“, welches für historisch steht. Dieses Oldtimer-Kennzeichen erhalten jedoch nur Fahrzeuge, die gesetzlich als rollendes Kulturgut eingeordnet werden. Es ist zudem ein Gutachten notwendig. In diesem Gutachten wird bestätigt, dass an diesem Fahrzeug nicht herumgebastelt wurde und die Teile weitestgehend original sind. Sollte dies nicht der Fall sein, so muss jedoch zumindest in dem Gutachten bestätigt werden, dass dieses Fahrzeug zeitgenössisch getunt wurde.

Was wird genau begutachtet bei einem automobilen Kulturgut?

Der Gutachter wird sich das Fahrzeug genau anschauen, was einige Zeit in Anspruch nimmt und erst wenn dieser der Überzeugung ist, dass das Fahrzeug mehr als 30 Jahre auf dem Buckel hat und noch weitestgehend im Originalzustand ist, erst dann wird er bestätigen, dass es sich um einen Oldtimer handelt. Natürlich sollte dieses Fahrzeug auch optisch noch einiges hermachen. Was aber wird begutachtet, sodass man an einem Oldtimer-Treffen, wie in Kolkerheide teilnehmen darf?

  • Pflege- und der Erhaltungszustand
  • Karosserie und deren Aufbau
  • Innenraum des Fahrzeugs, wenn vorhanden
  • Bereifung
  • Bremsanlage
  • Antrieb und Motor
  • elektrische Anlage
  • Lenkung
  • Fahrwerk und Rahmen

Sind diese Punkte alle abgehackt, was bedeutet in einem guten bis sehr guten Zustand, dann erhält man ein Gutachten, dass man dieses Fahrzeug mit einem H-Kennzeichen versehen lassen kann. Ist dies geschehen, dann gilt der Oldtimer offiziell als Oldtimer und ist auch als solcher zu führen.

Darf man seinen Oldtimer tunen?

Möchte man seinen Oldtimer tunen, dann bewegt man sich in einer Grauzone. Das Tuning sollte mindestens 30 Jahre zurückliegen und in jedem Fall den damaligen Tuningstil widerspiegeln. Sieht das Fahrzeug noch so gut aus und vielleicht sogar besser, als es beim Originalzustand der Fall war, spielt dies keine Rolle. Es kommt immer auf das Alter an und dies muss mindestens 30 Jahre zurückliegen, aber auch der Zustand ist natürlich von enormer Wichtigkeit. Zeitgenössische Änderungen an einem Fahrzeug lassen sich am besten mittels eines alten KFT-Scheins oder einer Kopie nachweisen. Das H-Kennzeichen, das Gutachten, die Anmeldung und das Kennzeichen kosten etwa 450,00 Euro.

Bild von Noel Bauza auf Pixabay

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