Ab Montag ist die Modellregion Nordfriesland “Geschichte” – trotzdem muss einiges weiter beachtet werden

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(CIS-intern) – Die Modellregion Nordfriesland wird ab Montag in die neue Landesverordnung überführt. Das hat Landrat Florian Lorenzen heute Vormittag nach Abstimmung mit den Fachbereichen der Kreisverwaltung, der kreisweiten Vorbereitungsgruppe für die Modellregion sowie Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz entschieden.

Foto: Mario De Mattia

Alle Beteiligten gehen davon aus, dass die an der Modellregion teilnehmenden Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe ihre Beteiligung ab Montag größtenteils ohnehin aufkündigen würden, um sich den vereinfachten und landesweit einheitlichen Zugangsvoraussetzungen der neuen Landesverordnung anzuschließen.

 

Die an der Modellregion beteiligten Betriebe müssen ihre täglichen Meldungen nur noch bis einschließlich Sonntag abgeben. Ab Montag sind sie von dieser Pflicht befreit. Allerdings legt der Kreis Wert darauf, sämtliche Tagesmeldungen vom ersten bis zum 16. Mai lückenlos zu erhalten. Denn je umfassender das Lagebild ist, desto aussagekräftigere Folgerungen können die Wissenschaftler daraus ableiten.

 

Die Kreisverwaltung bittet die Betriebe, sich nicht einzeln abzumelden, denn ihre Teilnahme an der Modellregion endet auch ohne ihr Zutun am Sonntag um 24 Uhr. Bis dahin gelten die seit dem 1. Mai bestehenden Regelungen unverändert fort. Ab Montag gelten automatisch für alle Betriebe die neuen Regelungen der Landesverordnung.

 

„Wir sprechen nicht vom Ende der Modellregion, sondern von einer Überführung, weil aus dem Modell nun der Regelbetrieb wird, wobei wir in Nordfriesland einige Bestandteile aufrechterhalten“, erklärt Florian Lorenzen. So bleiben die öffentlichen und nicht-öffentlichen Schnellteststellen wie bisher verpflichtet, dem Kreis bis Ende Mai täglich ihre Zahlen zu melden. „Sie liefern damit weiterhin die wichtigsten Daten für die wissenschaftliche Auswertung der Öffnung der Region für den Tourismus“, sagt der Verwaltungschef.

 

Er hat mit Wirtschaftsminister Buchholz vereinbart, dass die – vom Land finanzierte – wissenschaftliche Begleitung wie geplant fortgesetzt wird. „Die Ergebnisse bleiben nach wie vor interessant. Corona ist noch nicht vorbei“, betont Lorenzen.

 

Er ist sicher, dass es dem Land ohne die intensive Vorarbeit der Modellregionen nicht möglich gewesen wäre, den Tourismus bereits ab Mitte Mai wieder landesweit zuzulassen.

 

Der Landrat dankt allen Menschen in Nordfriesland, die sich für die Modellregion eingesetzt haben: „Die kreisweite Vorbereitungsgruppe, die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung, die Tausenden Betriebe und Teststellen haben sehr viel Arbeit in dieses vorbildliche Projekt investiert. Alle Teilnehmer haben wertvolle Erkenntnisse gewonnen und sind nun sehr gut für die landesweite Öffnung für den Tourismus unter Corona-Bedingungen aufgestellt. Dazu gehört beispielsweise die Nutzung der Luca-App, die natürlich fortgesetzt werden sollte.“

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