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Föhrer Lyrikpreis 2026 verliehen – neue Preise für Jugend und friesische Lyrik

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(CIS-intern) – Der Föhrer Lyrikpreis ist verliehen. Bereits im August bestimmte die Jury aus zahlreichen Einsendungen aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus Österreich und der Schweiz drei Finalistinnen. Am Abend der Auftaktlesung zum Literaturfestival „Föhr erLesen“ am 4. September 2026 kürte das Premierenpublikum im Wyker Kurgartensaal die glückliche Gewinnerin: Ida Müermann aus Jena mit ihrem Gedicht „Gezeitenland“. Die beiden weiteren Finalistinnen sind Mirjam Chaudhary aus der Schweiz mit einem Gedicht ohne Titel und der Hamburger Tonguc Baykurt mit „Atemzeiten“. Das diesjährige Wettbewerbsthema „GEZEITEN – Alles hat seine Zeit“ bot den Teilnehmer*innen vielfältige Möglichkeiten, sich literarisch mit Zeit, Veränderung und dem Leben auf und mit der Insel auseinanderzusetzen.

„Die rege Teilnahme und die Ausdruckskraft der Einsendungen hat uns begeistert. Persönlich freut mich, dass zum fünfjährigen Jubiläum des Föhrer Lyrikpreises eine Anthologie erscheinen konnte, die einen schönen Überblick über die bisherigen Wettbewerbsjahre gibt“, sagt Peter M. Röhm, Vorsitzender der Jury. Auch Jochen Gemeinhardt, Geschäftsführer der Föhr Tourismus GmbH und ebenfalls Mitglied der Jury, zeigt sich vom Wettbewerb und der Qualität der eingereichten Gedichte begeistert: „Ich bin jedes Jahr aufs Neue vom Föhrer Lyrikpreis beeindruckt, denn man merkt bei jeder Einsendung, wie intensiv sich die Teilnehmenden mit Föhr und den damit verbundenen Themen auseinandersetzen. Da kommt ganz viel Talent zum Vorschein.“

Zum fünfjährigen Bestehen des Föhrer Lyrikpreises wurde in diesem Jahr zudem eine Anthologie veröffentlicht, die die Vielfalt und Entwicklung des Wettbewerbs über die vergangenen Jahre dokumentiert.Der Preis hat sich damit zu einem festen Bestandteil der literarischen Kultur auf Föhr entwickelt. Gleich zwei weitere Preise wurden in diesem Jahr erstmalig vergeben. Der Jugendlyrikpreis, unter Federführung von Anna-Marleen Apel, Leiterin der Stadtbibliothek Wyk, geht an Emilie Bollack Kirazkaya aus Düsseldorf.

„Mit Lyrik hatte ich seit der Schule eher wenig Berührungspunkte – umso mehr haben mich die eingereichten Gedichte berührt und nachdenklich gestimmt. Die Mitarbeit in der Jury hat mir deshalb besonders viel Freude gemacht“, so Anna Marleen Apel.

Ebenfalls erstmals vergeben wurde der „Friisk Lüürik Pris“ unter der Ägide von Robert Kleih, Vorsitzender der Ferring-Stiftung. Ausgezeichnet wird Gesche Roeloffs aus Midlum auf Föhr.

„Wir haben dieses Jahr als kleines Experiment auch einen friesischen Wettbewerb gestartet und tolle Gedichte bekommen, die sich unterschiedlich mit dem Leben auf den Inseln auseinandersetzen, erklärt Robert Kleih, Vorsitzender der Ferring-Stiftung. „Fürs nächste Jahr würde ich mich auch sehr über friesische Gedichte vom Festland freuen, die gab es dieses Jahr nämlich noch nicht.“

Mit dem Föhrer Lyrikpreis, dem neuen Jugendlyrikpreis und dem „Friisk Lüürik Pris“ setzt Föhr damit ein deutliches Zeichen für die Vielfalt der Lyrik und für die Förderung literarischen Nachwuchses ebenso wie der friesischen Sprache und Kultur.

Foto: Föhr Tourismus

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