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430.000 Euro für den Neubau der historischen Brücke „Lüttje Brüch“ in Friedrichstadt

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(CIS-intern) – KIEL. In Friedrichstadt im Kreis Nordfriesland soll in den kommenden Jahren mit Unterstützung durch die Städtebauförderung der historische Altstadtkern als attraktiver Standort zum Wohnen, Leben und Arbeiten im Einklang mit dem Denkmalschutz weiterentwickelt werden.

Die Altstadt von Friedrichstadt kann komfortabel fußläufig erkundet werden. Fußgänger und Radfahrer schätzen es besonders, dass die Altstadt über – für Autos nicht zugelassene Brücken – gut erreichbar ist. Für den Neubau der historischen „Lüttje Brüch“ hat das Innenministerium jetzt knapp 430.000 Euro Städtebauförderungsmittel freigegeben. Bund, Land und Kommune tragen die Kosten zu jeweils einem Drittel.

„Ich freue mich sehr, dass wir jetzt den Startschuss für die Brückenerneuerung, beziehungsweise den Neubau geben können. Mit Hilfe der Städtebauförderungsmittel kann dadurch der besondere Charakter der Friedrichstädter Altstadt erhalten werden. Davon profitiert langfristig der ganze Ort“, erklärt Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack.

Die „Lüttje Brüch“ ist die östlichste Fußgängerüberführung über den Mittelburggraben in Friedrichstadt und verbindet die Lohgerberstraße mit der Holmertorstraße. Aufgrund des schlechten baulichen Zustandes wurde das ursprüngliche Bauwerk bereits abgebrochen. An gleicher Stelle soll nun eine neue Brücke errichtet werden.

Der barrierefreie Ersatzneubau wird in Anlehnung an das Bestandsbauwerk und in Anlehnung an das westliche Nachbarbauwerk wieder als Dreifeldbauwerk in Holzbauweise hergestellt werden. Dabei wird ausschließlich zertifiziertes, einheimisches Eichenholz verwendet.

Städtebauliche Gesamtmaßnahme „Altstadt“

2017 wurde die städtebauliche Gesamtmaßnahme „Altstadt“ in das Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ aufgenommen. Seit dem Jahr 2022 wird die Gesamtmaßnahme im Programm „Lebendige Zentren“ gefördert. Bislang haben Bund, Land und Stadt insgesamt 627.000 Euro Städtebauförderungsmittel bereitgestellt.

Mehr Informationen zur Städtebauförderung finden Sie unter: schleswig-holstein.de/staedtebaufoerderung

Foto: Fachbereich Bauen und Liegenschaften
Amt Nordsee-Treene
Frau Schott

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